Welche Berechnungsverfahren gibt es?


Es gibt grundsätzlich zwei zugelassene Verfahren:

• das verbrauchsgestützte und
• das bedarfsgestütze Verfahren.

Der verbrauchsgestützte Energieausweis beruht auf den abgerechneten Verbrauchsdaten der letzten drei aufeinander folgenden Heizperioden. Daher spiegelt er immer auch das subjektive Verbrauchsverhalten. Dieser Ausweis ist nur unter bestimmten Bedingungen zulässig.

Im Unterschied dazu gibt es einen objektiveren bedarfsgestüzten Energieausweis, der aufgrund der vorhandenen Gebäudesubstanz und Gebäudetechnik berechnet wird.

Eine Berechnungsmethode, die unabhängig vom Bewohner und dessen Wohnverhalten die energetische Qualität des bestehenden Gebäudebestands betrachtet.
Dieser Ausweis kann bei Neubau oder Gebäudebestand immer angewendet werden.